Eckpunkte zur Weiter­ent­wick­lung des Psych-Entgel­t­­sys­­tems

Autor

Marco Di Bella

Einlei­tung oder Zusam­men­fas­sung

Seit Januar 2013 haben die Einrich­tungen der Psych­ia­trie und Psycho­so­matik – bezogen auf die Vergü­tung – zwei Optionen: Zum einen besteht die Möglich­keit, dass das Abrech­nungs­wesen unver­än­dert auf der Grund­lage der bis dato geltenden Syste­matik betrieben wird. Zum anderen können die Einrich­tungen hierfür auch ein neues, an Leis­tungen orien­tiertes und pauscha­li­sie­rendes Entgelt­system verwenden.

Letz­teres wurde mit dem „Gesetz zur Einfüh­rung eines pauscha­lie­renden Entgelt­sys­tems für psych­ia­tri­sche und psycho­so­ma­ti­sche Einrich­tungen“ (Psych-Entgelt­ge­setz) normiert und sollte ursprüng­lich ab dem Jahr 2015 verpflich­tend für alle Einrich­tungen gelten. Der Bundes­ge­setz­geber entschied sich jedoch dafür, diese Frist mit dem GKV-Finanz­struktur- und Quali­täts­wei­ter­ent­wick­lungs­ge­setz (GKV-FQWG) zunächst um weitere zwei Jahre zu verlän­gern. Damit ist die Anwen­dung des neuen Entgelt­sys­tems für alle Einrich­tungen erst ab dem Jahr 2017 verpflich­tend.

Schlag­wörter

Psych­ia­trie

Zita­ti­ons­vor­schlag

Di Bella M (2016): „Eckpunkte zur Weiter­ent­wick­lung des Psych-Entgelt­sys­tems.“ In: RDG 13(2), S. 90–91